Welt-Galgo-Tag (Bild pixabay)

Am Welt-Galgo-Tag und beim Galgo Marsch wird der gequälten spanischen Jagdhunde gedacht.

In Spanien ist es Tradition, die wundervolle Rasse für die Hasenjagd einzusetzen. Dafür werden jedes Jahr zahlreiche Hunde auf oft brutalste Weise abgerichtet. Eine beliebte Methode bei den Jägern ist z.B. die Hunde an ein Auto zu binden und die Galgos müssen bei hoher Geschwindigkeit “trainieren”, oder besser um ihr Leben rennen.

Hunde, die krank sind, nicht gut genug für die Jagd sind oder nicht mehr die geforderte Leistung bringen, werden sofort oder spätestens am Ende der Jagdsaison entsorgt.

Bestenfalls werden sie nur ausgesetzt, oft jedoch an Bäumen erhängt (oft auf die sog. Art des “Klavierspielens, d.h. die Hinterbeine berühren noch ganz leicht den Boden und der Hund “tänzelt” sich gezwungenermaßen in den Tod), in Brunnen geworfen, es werden ihnen die Beine gebrochen, damit sie nutzlos für andere Jäger sind, erschossen oder lebendig verbrannt.

Die Besitzer – die sog. Galgueros – kümmert es nicht – für sie ist der Galgo nur ein Mittel zum Zweck: Geld, Profit und Zucht. Außerhalb der Jagdsaison frissten die meisten der Jagdhunde ein erbärmliches Leben: eingesperrt in dreckigen Zwingern und Hütten ohne Kontakt zu den Menschen.


Traditionen zu kippen erfordert viel Zeit und Geduld, aber man darf nie aufhören zu kämpfen. Carola Birkner, Vorsitzende TSV Galgo-Friends e.V.


Das Ende der Jagdsaison ist traditionell der 1. Februar – ab diesem Tag erfährt das Leid ihren Höhepunkt: es beginnt das Entsorgen der Hunde und das große Sterben.

Obwohl das Leiden der spanischen Galgos mittlerweile über die spanischen Grenzen hinaus bekannt ist, hat sich bisher nur wenig geändert. Viele Tierschutzorganisationen weltweit unterstützen die spanischen Tierschützer und es gibt auch in Deutschland inzwischen Demonstrationen am Ende der Jagdsaison, den sog. Galgo-Marsch. Der 1. Februar wurde zum Welt-Galgo-Tag bestimmt.

In Spanien werden dieses Jahr am 4. Februar zum achten Mal in Folge in 31 Städten Demonstrationen gegen die Jagd und gegen die Misshandlung und Tötung der Hunde stattfinden. Mehr als 500 Organisationen unterstützen die Proteste.


Ich küsse meine Hunde auf den Kopf , und verspreche ihnen täglich auf sie aufzupassen….
Ich höre nicht auf, von ihrem Elend zu erzählen …till it shines …Mein Herz ist schwer…


Die Hunde haben keine Stimme: Die Menschen und ihre Stimme stehen stellvertretend für die Galgos. Gebt ihnen eure Stimme! Ich war mit Freunden letztes Jahr beim Galgo Marsch in Frankfurt dabei. (Bild pixabay)

Hier findet ihr meinen Bericht zum Galgomarsch in Frankfurt

Till it shines!

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